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Ein kontemplatives Dominikanerinnenkloster

Unser Kloster ist eines der wenigen kontemplativen Dominikanerinnenklöster im deutschsprachigen Raum.

Die Eucharistiefeier, die sieben Gebetszeiten des kirchlichen Stundengebets, Betrachtungs- und und Meditationszeiten, Rosenkranzgebet, Lesung und Studium, die Arbeiten in Haus und Garten und das Stillschweigen formen unseren Alltag ebenso, wie das Bemühen um ein herzliches gemeinschaftliches Miteinander. Es liegt in der Eigenart unserer kontemplativen Lebensform, dass wir auf jede Tätigkeit außerhalb des Klosters verzichten.

Bereits im Jahre 1206 sammelte Dominikus, unser Ordensvater, religiös suchende Frauen in einem Kloster in Südfrankreich. Sie erhielten von ihm den Auftrag, den gerade entstehenden Orden der Predigerbrüder mit ihrem Gebet und durch ein zeugnishaftes Gemeinschaftsleben zu unterstützen. Sie waren so von Anfang an in das "Heilige Werk der Predigt" einbezogen.

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So gehören wir auch heute, gemeinsam mit unseren im priesterlichen, seelsorgerlichen, wissenschaftlichen, sozialen und karitativen Dienst stehenden Brüdern und Schwestern in den anderen Zweigen unseres Ordens, zur dominikanischen Familie.

Unser Konvent in Lage ist eine kleine Gemeinschaft. Aber wir bemühen uns, gerade hier am Wallfahrtsort zum Heiligen Kreuz von Lage, Pilgern und Suchenden im Gebet, mit persönlichem Gespräch und geistlicher Begleitung beizustehen.

Gottes grenzenlose Liebe zu den Menschen, die er uns in seinem Sohn Jesus Christus offenbart, versuchen wir dadurch zu beantworten, dass wir so frei und ausschließlich wie möglich für und vor ihm leben. Dabei nehmen wir in aller Abgeschiedenheit doch lebendig am Weltgeschehen Anteil und wollen die Fragen, Nöte und Hoffnungen unserer Mitmenschen mittragen.

Unser verborgenes, nach menschlichen Maßstäben vielleicht 'nutzloses' Leben soll ein Zeichen dafür sein, dass allein von Gott her Sinn und letzte Erfüllung des Lebens geschenkt wird.